Galli-Zunft Kriens
Brauchtumsgesellschaft in Kriens seit 1922

Galli-Halle

Die Errichtung der Galli-Werkhalle stellt einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der Galli-Zunft dar und ist eine zusätzliche Investition für das Krienser Brauchtum. Die beiden Archivare (Fasivar und Sami-var) hatten die gleichen Probleme, nämlich Platzmangel für ihre Samichlaus-Utensilien und den Fas-nachtswagenaufbau. Im Jahre 1996 war der Zunftrat auf der Suche nach einem geeigneten Standort für eine Halle und die Zunft erhielt zum 75-Jahr Jubiläum von der Gemeinde Land im Baurechtsvertrag bei Ober-Mettlen mit einem Zins, welcher alljährlich anlässlich der Gäldseckelwösch am Aschermittwoch einem Gemeindrat übergeben wird. Unverzüglich wurde unter der Leitung von Zunftmeister Hans-Rudolf Hasler und Projektleiter Alt-Gallivater Hanspeter Theiler mit der Planung für die Halle bei Mettlen unmit-telbar hinter den Kleinfeld-Sportanlagen begonnen. Dank Sponsoren, vielen Eigenleistungen, vielen „quittierten“ Rechnungen von Gewerblern und Handwerkern, dem Hallenbatzen eines jeden Zünftlers sowie mit Darlehen konnte die Finanzierung von knapp einer Million sichergestellt werden. Nach einem ausserordentlichen Zunftbot erfolgte am 27. Mai 1998 der Spatenstich und nach nur 6-monatiger Bauzeit konnte die Halle mit einem grossen Fest am 29. November 1998 eingeweiht werden. Seither ist der Auszug der 13 Samichlausgruppen zu den Familienbesuchen aus der Galli-Halle und für den berühmten Fasnachtsumzug können Kollektivvereine die Halle für den gemeinsamen Wagenbau nutzen. Die von der Gemeinde zum Einweihungsfest geschenkte Bronze-figur von Raffaele Raffaelli „ de Geissle-Chlöpfer“ (stand früher beim Kirchbühlschulhaus) ziert nun den Eingang der Galli-Halle. Aus Platzmangel musste die Halle bereits 2006 mit einem Anbau Richtung Osten erweitert werden.